Immer früher und öfter. Ein Sommer-Klassiker für die Feuerwehr

Vorsicht beim Abflämmen im Garten

Was bei uns intern unter dem Begriff „Sommer-Klassiker“ gilt, kommt in unserer Gemeinde immer häufiger und früher vor. Beim Abflämmen von Unkraut werden Hecken und Gebüsche in Brand gesetzt. Das Ganze fängt klein an, kann aber sehr schnell sehr gefährlich werden.



In der heißen und vor allem trockene Jahreszeit einige wichtige Tipps, worauf man beim Abflämmen achten sollten. Dies beginnt bei der Bedienungsanleitung und dem Gerät selbst mit dem man sich gründlich zu befassen sollte, bevor es ans Abflämmen geht. Die zu bearbeitende Fläche sollte vorher von Unrat und losen Blättern beseitigt werden. Denn das kann gerade bei Wind für Funkenflug sorgen und angrenzende Sträucher und Hecken entzünden.

Besondere Vorsicht sei bei Koniferen geboten. Diese sind bei warmem Wetter in der Mitte unter den grünen Zweigen oft braun und meist extrem trocken. Hier reicht ein Funke und die Koniferen gehen in Sekundenschnelle voll in Flammen auf. Durch die ätherischen Öle in der Pflanze wird das Feuer regelrecht beschleunigt und es tritt große Hitze auf.

Besonders problematisch ist es, wenn diese Hecken unter einem Dachüberstand oder neben einer Gartenhütte stehen. Hier kann das Feuer schnell übergreifen und großen Schaden anrichten. Deshalb; Abflämmen nur an einem windstillen Tag, einen Abstand von bis zwei Metern zu Hecken einzuhalten. Und noch ein Tipp: Da die Brenner-Flamme bis zu 1 000 Grad heiß wird, sollte das Flämmen auch nicht in kurzer Hose und Sandalen von statten gehen.

Vor dem Brenner-Einsatz sollte zudem ein Eimer Wasser oder ein unter Druck stehender Gartenschlauch griffbereit liegen. Wichtig aber: Sollte es zu einem Feuer kommen, sollte man sich beim Löschen nicht selbst in Gefahr bringen und in jedem Fall die Feuerwehr rufen. 112 ist hier die richtige Nummer!

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